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Schenkelweichen

Das Schenkelweichen ist eine lösende Übung. Das Pferd tritt vorwärts- seitwärts mit einer Abstellung von 45° mit dem jeweiligen inneren Bein vor und über die äußeren Beine. Das Pferd geht dabei auf 2 Hufschlägen.

Hilfen (für Schenkelweichen links)

Das Pferd wird nach links gestellt.

Der linke Gesäßknochen wird vermehrt belastet.

Mit dem linken Schenkel wird seitwärts getrieben, dabei liegt er etwas weiter hinten.

Der rechte Schenkel ist verwahrend und gleichzeitig für das Vorwärtstreiben verantwortlich.

Der äußere Zügel bleibt verwahrend.

 

Zunächst ist es einfacher das Schenkelweichen zu Bande hin zu machen, da die Band die Zügelhilfen etwas ersetzt.

Das Schenkelweichen wird beendet, indem das Pferd umgestellt wird und in einem leichten Bogen auf den Hufschlag zurückgeführt wird.

Wird das Schenkelweichen nicht zur Bande hin gemacht, wird beim Beenden die Vorhand auf den Hufschlag zurückgeführt.

Viereck verkleinern und vergrößern

Bei dieser Übung wird das Schenkelweichen entlang einer gedachten Linie ausgeführt.

Der Reiter beginnt am ersten Wechselpunkt der langen Seite.

Nach dem Durchreiten der Ecke wird das Pferd umgestellt.

Der Reiter gibt dem Pferd die Hilfen für das Schenkelweichen entlang der gedachten Linie.

Das Pferd geht dabei möglichst parallel zum Hufschlag vorwärts seitwärts.

Wird die Viertellinie der Bahn erreicht (ca. 5m vom Hufschlag) wird das Pferd gerade gestellt.

Nach einer Pferdelänge gerade wird das Pferd für das Schenkelweichen in die andere Richtung gestellt.

Dann erfolgt das Schenkelweichen bis zum Hufschlag zurück.

Am Wechselpunkt vor der 2. Ecke der langen Seite ist die Lektion beendet.

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