Jedes Pferd und jeder Reiter braucht eine gewisse Ausstattung.
Die Ausstattung sollte praktisch und sicher sein.
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Ausstattung des Reiters
Grundausstattung
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Reithelm Da mit dem Reiten immer ein gewisses Risiko verbunden ist, sollte jeder Reiter einen Reithelm benutzen.
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Reithose Eine Reithose, die an den Knien nicht spannt und keine Falten wirft, verhindert, dass man Wunde Stellen bekommt.
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Reitstiefel oder festes Schuhwerk Zum Reiten sollte man am besten Reitstiefel tragen. Diese stabilisieren das Bein und vermindern das Risiko in die Steigbügel zu rutschen. Man kann auch Reitschuhe verwenden, die über den Knöchel gehen. Turnschuhe sind nicht geeignet. Sie haben keinen Absatz und kaum Profil. So rutscht man schnell in die Steigbügel hinein. Durch die Zunge der Schuhe kann man dann hängen bleiben.
Zusatzausstattungen
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Reithandschuhe
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Sicherheitsweste
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Gerte für Dressur 1,10 – 1,20 m Nicht zu weich aber doch elastisch
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Gerte für Springen 0,75 cm
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Sporen (dürfen erst fortgeschrittene Reiter verwenden) werden 4-5 Fingerbreit waagerecht über dem Absatz angeschnallt. Rädchen sollten sich immer drehen, da sonst Fell ausgerissen wird.
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Ausstattung des Pferdes
Grundausstattung
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ZaumzeugTrense mit passendem Gebiss, bei fortgeschrittenen Reitern auch die Kandare
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Satteldecke
Zusatzausstattungen
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Gamaschen Sie schützen die Pferdebeine vor äußeren Verletzungen, wie z.B. durch Streichen oder Anschlagen an Hindernisstangen. Die Verschlüsse schließen immer auf der äußeren Beinseite von vorn nach hinten.
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Bandagen dürfen weder zu fest noch zu lose angelegt werden. Ansonsten können Blutstauungen, Druckschäden oder Bewegungsstörungen entstehen. Sandkörner können außerdem Scheuerstellen verursachen.
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Springglocken schützen Kronränder, Ballen und Fesselbeuge vor dem Hineingreifen der Hinterhufe.
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Decken (Abschwitzdecke, Thermodecke, Regendecke, usw.)
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Longe
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Vorderzeug
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Hilfszügel Hilfszügel werden verwendet, um die mangelnde Einwirkung des Anfängers auf das Pferd auszugleichen. Das Pferd soll durch den Hilfszügel den Hals fallen lassen und den Rücken hergeben. Dadurch kann der Anfänger den richtigen und geschmeidigen Sitz erfühlen und erlernen.
Einfache Ausbindezügel sind zwei schmale 1,20 – 1,50 m lange Riemen. Ein Ende wird in das Gebiss geschnallt, das andere Ende wird mit einer Schlaufe am Sattelgurt befestigt.
Dreickszügel führen vom Sattelgurt zwischen den Beinen durch das Trensengebiss von innen nach außen zum Sattelgurt.
Doppelte Ausbindezügel (Laufferzügel) sind in erster Linie für die Arbeit an der Longe gedacht.
Martingal Es muss so verschnallt sein, dass die Zügellinie nicht unterbrochen wird. Als Faustregel kann man sagen, dass die Ringe ca. auf Höhe der Hüfthöcker sind.
Stoßzügel ist nur bedingt empfehlenswert, da die Unterhalsmuskulatur vermehrt tätig wird und dadurch gekräftigt wird.
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