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Wendungen

Bei Wendungen ist es wichtig, dass sie wenig am inneren Zügel geritten werden, da sonst das Pferd hinter die Senkrechte kommt und Taktunsicherheiten entstehen.

Handwechsel

Beim Wechseln der Hand (z.B. aus dem Zirkel wechseln), muss das Pferd vor dem Übergang auf die neue Hand eine Pferdelänge gerade gestellt werden.

Je durchlässiger das Pferd ist, desto geschmeidiger und fließender erfolgt dieser Übergang.

Beim Umstellen wird das Gewicht leicht auf die neue innere Seite verlagert und die Schenkellage wird entsprechend verändert. Das Zügelmaß wird korrigiert und es wird dabei umgesessen.

 

Volte

In der Volte ist das Pferd höchstmöglich in der Längsachse gebogen.

Die Vorder- und Hinterhand sind aufeinander eingespurt, daher hat de Kreisbogen nur einen Hufschlag.

In der Regel werden Volten mit Ø10 geritten. Fortgeschrittene Reiter können im versammelten Tempo auch Volten mit Ø8 und Ø6 reiten.

Eine Volte sollte nie kleiner wie Ø6 sein, da das Pferd sich nur noch schwer anpassen kann und die Hinterhand dann ausfällt.

 

Schlangenlinien

Schlangenlinien werden an der langen Seite geritten.

Einfache Schlangenlinie

Am ersten Wechselpunkt der langen Seite wird abgewendet, so dass man in der Mitte der langen Seite einen Abstand von etwa 5m zur Wand hat.

Doppelte Schlangenlinie

Am ersten Wechselpunkt der langen Seite wird abgewendet, so dass man auf Höhe des nächsten Zirkelpunktes einen Abstand von etwa 2.5m zur Wand hat. Dann wird zur Mitte der langen Seite geritten. Hier wird wieder zu einem zweiten Bogen abgewendet, der dann am letzten Wechselpunkt der langen Seite endet.

Bei jedem Richtungswechsel wird das Pferd umgestellt.

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